SOMATOM Definition Edge

Übertreffen der Erwartungen

SOMATOM Definition Edge
 
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Detektor
Stellar-Detektor
Anzahl der erfassten Schichten128
Anzahl der rekonstruierten Schichten
384
Räumliche Auflösung
0,30 mm
Rotationsdauer0,28 s1
Zeitliche Auflösung
142 ms
Generatorleistung100 kW1
kV-Einstellschritte70, 80, 100, 120, 140 kV
Max. Scangeschwindigkeit
230 mm/s
Tischbelastungbis zu 307 kg1
Gantryöffnung
78 cm

Stellar-Detektor übertrifft alle Erwartungen

Geringeres Signal, geringere Spannung, geringere Dosis – der neue Stellar-Detektor fördert sowohl die Patientenergebnisse als auch die Risikoreduktion, ohne Kompromisse bei Bildqualität und diagnostischer Zuverlässigkeit. Die exklusive TrueSignal Technologie von Siemens basiert auf vollständiger elektronischer Integration und reduziert signifikant Rauschen und Übersprechen. Anstatt die Dosis zu steigern, nutzt es die initial verfügbaren Quanten pro Voxel besser aus. Zusätzlich bietet der Stellar-Detektor ein homogenes Schichtprofil mit der gleichen räumlichen Auflösung und SNR im gesamten Sichtfeld. Es ist nicht mehr notwendig die Bandbreite zu wechseln und Ihre Patienten profitieren von dem vergrößerten dynamischen Bereich (HiDynamics), da die Sensitivität des Detektors für die Visualisierung feinerer Strukturen, besonders für Datensets mit niedriger Röhrenspannung, deutlich erhöht ist.


TwinBeam Dual Energy™ übertrifft alle Erwartungen

Mit der Einführung der dosiseffizienten, umfangreichen Dual Energy Technologie für nahezu alle Patienten, bietet der neue SOMATOM Definition Edge eine größere Vielseitigkeit verglichen mit anderen Single Source CT-Systemen. TwinBeam Dual Energy2 ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von Daten mit hoher und niedriger Röhrenspannung in einem einzigen CT-Scan und erlaubt damit dynamische Applikationen mit hohem Kontrast. Zur simultanen Aufnahme zweier Röntgenspektren in einer Röhre nutzt das System der STRATON-Röhre einen vorgefilterten Röntgenstrahl, der zwei verschiedene Röntgenspektren generiert, bevor er den Patienten erreicht. Jetzt mit allen syngo.via Applikationen für alle Single-Source DE-Fälle erhältlich. Bildakquisition ist für alle Rotationszeiten (bis zu 0.28 Sekunden), für das gesamte Sichtfeld von 50 cm und mit der gesamten Projektionsanzahl für beide Spektren möglich.


Right Dose übertrifft alle Erwartungen

Als Innovationsführer steht Siemens Healthineers seit Jahrzehnten an der Spitze der Strahlungsreduktion und Scans im Sub mSv Bereich hielten Einzug in die klinische Routine. Es gibt jedoch nicht die eine Dosis, die für jeden passt. Einzelne klinische Fragestellungen und jeder einzelne Patient erfordern ein individuelles sorgfältiges Dosismanagement. Die umfangreichen Funktionen der Combined Applications to Reduce Exposure (CARE) von Siemens in Kombination mit der STRATON-Röhre und den iterativen Rekonstruktionsmethoden SAFIRE2 und ADMIRE3 ermöglichen eine Bildgebung bei niedriger Röhrenspannung (kV) bis zu 70 kV, verstärken Kontrastmittel für erweiterte diagnostische Informationen und erlauben deutliche Dosiseinsparungen. Zusätzlich eliminiert der Adaptive Dose Shield Überstrahlung im prä- und post-Spiralbereich des Patienten, indem er dynamisch Abdeckungen in der Röntgenröhre in Position bewegt und so bei jeder einzelnen Spiralakquisition die klinisch irrelevante Strahlung blockiert.


Der Stellar-Detektor

Trotz geringerer Signalstärke, trotz niedriger Spannung, trotz niedrigerer Dosis – der neue Stellar-Detektor liefert bessere Befunde und verringert das Risiko ohne dabei Kompromisse bei der Bildqualität und der Zuverlässigkeit der Diagnose einzugehen. Der voll integrierte Detektor mit der exklusiven Siemens TrueSignal Technologie reduziert das elektronische Rauschen und Überblendungen. Anstatt die Dosis zu erhöhen, werden die ursprünglichen Quanten pro Voxel effizienter genutzt. Darüber hinaus liefert der Stellar-Detektor ein homogenes Schichtprofil mit derselben räumlichen Auflösung und SNR im gesamten Bildbereich. Patienten profitieren von einem erweiterten dynamischen Bereich (HiDynamics), da der Detektor feinere Strukturen vor allem bei niedrigen kV-Datensätzen besser darstellt, was eine Änderung der Signalverstärkung überflüssig macht.


STRATON-Röhre mit z-Sharp

Die STRATON™ Röhre mit z-Sharp™ und ihrem revolutionären Design basiert auf einer direkten Anodenkühlung. Diese macht eine Wärmespeicherung unnötig und ermöglicht das unübertroffene kompakte Design. Hier sind eine zeitliche Auflösung bis zu 150 ms und eine hohe isotrope Auflösung von 0,33 mm bei jedem Scan und jeder Rotationsgeschwindigkeit möglich sowie in jeder Position innerhalb des Scan-Felds. Dadurch können beispielsweise Bewegungsartefakte der Herztätigkeit signifikant reduziert werden, was die Durchführung von akkuraten Stenosemaßnahmen oder Stentplanung mit überragender Präzision möglich macht. Es erleichtert schnelle sub-mm Aufnahmen des ganzen Körpers mit höchstem Pitch, die herausragende Details für langfristige Gefäßstudien oder Polytrauma-Patienten liefern.


SAFIRE (Sinogram Affirmed Iterative Reconstruction)

Mit SAFIRE hat Siemens Healthineers neue Maßstäbe für die Niedrigdosis-Bildgebung gesetzt, mit einer auf Rohdaten basierenden iterativen Rekonstruktion. Zum ersten Mal werden Rohdaten (oder Sinogrammdaten) effektiv für die iterative Bildverbesserung genutzt. Damit kann SAFIRE eine Reduktion der Strahlungsdosis um bis zu 60%2 erreichen oder stattdessen die Bildqualität verbessern (Kontraste, Schärfe oder Rauschen). 

SAFIRE in 3 Schritten:

  1. Multiple iterative Schleifen auf der Ebene der Rohdaten korrigieren geometrische Abweichungen und andere Artefakte
  2. Bildrekonstruktion aus den „korrigierten“ Rohdaten
  3. Multiple iterative Schleifen auf der Bildebene entfernen Bildrauschen für eine finale, exzellente Bildqualität

ADMIRE (Advanced Modeled Iterative Reconstruction)

Je niedriger die Dosis desto schwerer ist es, Bilder mit ausreichender Bildqualität zu rekonstruieren - das ist die Regel in der CT.  Mit ADMIRE (Advanced Modeled Iterative Reconstruction), eine neue Generation in der iterativen Rekonstruktion, haben Kliniker und Radiologen nun Zugang zu erhöhter Bildqualität mit einem natürlichen Bildeindruck und allen klinischen Applikationen, bei einem Dosiswert, der alle Erwartungen übertrifft. ADMIRE macht es leicht, die iterative Rekonstruktion in die tägliche Routine zu integrieren. Sogar von Scans mit sehr niedrigen Dosen werden dicke Schichten mit einem natürlichen Bildeindruck rekonstruiert. Die rekonstruierten Datensätze können ganz einfach im PACS oder auf Film gespeichert werden.


TwinBeam Dual Energy™

TwinBeam Dual Energy – der neue Maßstab in der Single Source Dual Energy – ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von Hoch- und Niedrig-kV-Datensätzen mit einem einzigen CT-Scan, was kontrastreiche dynamische Applikationen gestattet. Der neue SOMATOM Definition Edge etabliert das dosiseffiziente, umfassende Dual-Energy-Verfahren in der klinischen Routine für alle Patienten, ohne dabei die Bildqualität zu beeinträchtigen. Er ist damit vielseitiger als jedes andere Single Source CT-System.


FAST CARE Applikationen

Die FAST CARE Technologie übertrifft die Erwartungen in den beiden wesentlichen Dimensionen einer CT: zuverlässige Ergebnisse mit so geringer Strahlungsexposition wie möglich und das so schnell wie möglich.

FAST Applikationen – unsere Fully Assisting Scanner Technologies – machen zeitraubende und komplexe Verfahren schneller und intuitiver. Scans werden reproduzierbarer und weniger fehleranfällig. FAST Planning, zeigt beispielsweise sofort, ohne manuelles Eingreifen, die organbasierte Einstellung des Scans und der zu klärenden Bereiche.

CARE Technologien – unser Combined Applications to Reduce Exposure – bietet exzellente Bildqualität mit dem richtigen Dosiswert und macht die CT sogar für besonders empfindliche Patienten wie Kinder sicherer. Der CARE Dose Configurator erlaubt Ihnen beispielsweise beim Einstellen der Scanparameter ein besseres Dosismanagement unter Berücksichtigung der Anatomie des Patienten.


Adaptive 4D Spiral Plus

Das SOMATOM Definition Edge unterstützt Adaptive 4D Spiral Plus für weitreichende dynamische Bildgebung von bis zu 48 cm. Es hat hinsichtlich der Visualisierung und Evaluierung der gesamten thorakalen Aorta in separaten Phasen alle Erwartungen übertroffen, indem die arterielle und die venöse Phase in einem einzigen Scan erfasst werden. Damit können Sie nicht nur Aneurysmen oder andere Gefäßerkrankungen darstellen, sondern auch Blutungsquellen identifizieren oder venöse Thrombosen untersuchen. Es bietet eine 4D-Darstellung aller Organe, seien es Gehirnuntersuchungen bei Schlaganfall oder Körperperfusionsstudien, und erlaubt durch intelligentes Filtern mit 4D-Rauschreduzierung die Durchführung mit einer niedrigeren Dosis.


TrueSignal Technologie

Je geringer das Signal, desto höher das Rauschen und desto schlechter die Bildqualität?
Das stimmt nun nicht mehr. Basierend auf einer vollständigen elektronischen Integration des Stellar-Detektors reduziert die TrueSignal Technologie signifikant elektronisches Rauschen, besonders bei Aufnahmen mit niedrigen Röhrenspannungen. Das daraus resultierende Signal-Rausch-Verhältnis ist um ein Vielfaches verbessert und Datensets mit niedrigem Signal profitieren von der erhöhten Bildschärfe und Klarheit, da der Detektor jetzt noch besser zwischen dem Signal individueller Voxel und den umgebenden Bilddaten unterscheiden kann.


iMAR (iterative Metal Artifact Reduction)

Metallfüllungen und Implantate verursachen Artefakte, die oft zu einer diagnostisch nicht verwendbaren Bildqualität, zeitraubender Planung und potentiell bedrohlichen Therapieergebnissen führen. iMAR4 ist der hoch effektiver Algorithmus und dient der Entfernung von Metallartefakten für eine höhere diagnostische Bildqualität. Die minimale Einführung neuer Interpolationsartefakte und die Erhaltung eines natürlichen Bildeindrucks sowie der Randinformationen helfen Workflows zu modernisieren und das diagnostische Vertrauen zu verbessern. Mit iMAR bleibt auch bei Implantaten, Prothesen und Zahnfüllungen sowie bei Herzschrittmachern nichts mehr im Verborgenen.

Verwandte Produkte, Dienstleistungen und Ressourcen

1Optional

2In der klinischen Praxis kann die Anwendung von SAFIRE die Dosis für den CT-Patienten je nach klinischer Fragestellung, Patientengröße, anatomischer Lage und klinischer Praxis reduzieren. Es sollte eine Beratung mit einem Radiologen und einem Physiker erfolgen, um die nötige Dosis für eine diagnostische Bildqualität bei einer speziellen klinischen Anwendung zu ermitteln. Mit der folgenden Testmethode konnte bei Anwendung der Rekonstruktionssoftware SAFIRE eine Dosisreduktion von 54 bis 60% erreicht werden. Dabei wurden Rauschen, CT-Nummern, Homogenität, Niedrigkontrastauflösung und Hochkontrastauflösung anhand eines Gammex-438-Phantoms untersucht. Bei den mit SAFIRE rekonstruierten Niedrigdosis-Daten ergab sich in diesem Test die gleiche Bildqualität wie bei den Daten mit voller Dosis. Die Daten liegen vor.

3In der klinischen Praxis kann die Anwendung von ADMIRE die CT-Patientendosis abhängig von klinischer Fragestellung, Patientengröße, anatomischer Lage und klinischer Praxis reduzieren. Es sollte eine Beratung mit einem Radiologen und einem Physiker erfolgen, um die nötige Dosis für eine diagnostische Bildqualität bei einer speziellen klinischen Anwendung zu ermitteln.

4iMAR wurde entwickelt, um im Vergleich zu konventionellen Rekonstruktionen Bilder mit einem reduzierten Gehalt an Metallartefakten zu erhalten, wenn die zugrundeliegenden CT-Daten durch Metall im zu scannenden Objekt verzerrt sind. Die exakte Reduzierung der Metallartefakte und die entsprechend erreichbare Verbesserung der Bildqualität hängen von mehreren Faktoren ab: Zusammensetzung und Größe der metallischen Teile im Objekt, Patientengröße, anatomische Lage und klinische Praxis. Es wird empfohlen, eine iMAR Rekonstruktion zusätzlich zu einer konventionellen Rekonstruktion durchzuführen.