SOMATOM Definition Flash

Neudefinierte Standards

SOMATOM Definition Flash
 
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Detektor 2 x Stellar-Detektoren
Anzahl der Schichten 2 x 128
Rotationsdauer 0,28 s1
Zeitliche Auflösung 75 ms1, unabhängig von der Herzfrequenz
Generatorleistung 200 kW (2 x 100 kW)
kV-Einstellschritte 70, 80, 100, 120, 140 kV
Isotropische Auflösung 0,33 mm
Auflösung in Scanebene 0,30 mm
Max. Scangeschwindigkeit 458 mm/s1 mit Flash Spiral
Tischbelastung bis zu 307 kg1
Gantryöffnung 78 cm

 


Dual Source Flash Spiral – Für eine Scangeschwindigkeit von 458 mm/s

Die Dual Source Technologie ist der Schlüssel zu einer schnellen Bildgebung in der Computertomographie. Die Kombination aus zwei Strahlungsquellen, der schnelle Tischvorschub, die ultraschnelle Datenübertragung und einer Gantry, die in nur 0,28 Sekunden eine volle Umdrehung durchführt, machen den SOMATOM® Definition Flash wahrhaft unschlagbar in Sachen Scangeschwindigkeit. Die zeitliche Auflösung von 75 Millisekunden bringt keinerlei Einbußen bei der Bildqualität mit sich, sondern bietet bemerkenswerte Vorteile für besonders dosisempfindliche Patienten: Mit der Flash Spiral Technologie kommen so häufig Dosiswerte unter 1 mSv zur Anwendung, dass sie getrost als Routine betrachtet werden können.


Dual Source mit Stellar-Detektoren – Für die höchste räumliche Auflösung

Die von den beiden Strahlenquellen des SOMATOM Definition Flash erzeugten Röntgenstrahlen werden von zwei Stellar-Detektoren aufgefangen. Diese High-End-Detektoren mit Elektronikkomponenten in Miniaturgröße erzeugen ultradünne Schichten mit einer sehr hohen räumlichen Auflösung, die auch eine koronare CTA von stark übergewichtigen Patienten erlaubt. Dank der hochmodernen Flash Spiral Technologie können damit auch Patienten gescannt werden, die unter Vorhofflimmern leiden. Zusätzliche Technologien, wie Edge und TrueSignal, verbessern das ohnehin schon sehr gute Signal-Rausch-Verhältnis noch einmal drastisch und liefern dadurch hervorragende und homogene Ergebnisse über den gesamten Scanbereich – vor allem beim Arbeiten mit schwachen Signalen.


Dual Energy mit Selective Photon Shield – Für eine bessere Trennung der Strahlenspektren

Die hochmoderne Technologie von SOMATOM Definition Flash macht überragende Bildqualität bei niedrigen kV-Werten und ultraschnelle Bilderfassung zur Routine – was wiederum ein hohes Potential zur Reduzierung der Strahlendosis mit sich bringt. Das Selective Photon Shield sortiert Niedrigenergie-Photonen aus dem hochenergetischen Röntgenstrahlspektrum aus und verhindert dadurch eine unnötige Strahlenbelastung. Lösungen zur Dosisreduzierung, wie CARE kV, Adaptive Dose Shield und X-CARE tragen weiterhin zum Erreichen einer effizienten Dosierung bei. Am Ende kommt dabei folgendes heraus: Im Vergleich mit einem konventionellen 120-kV-Scan ist ein Dual Source Dual Energy Scan mit dem SOMATOM Definition Flash dosisneutral – liefert aber deutlich bessere Ergebnisse. All diese Vorteile sorgen dafür, dass mehr klinische Anwendungen für immer mehr Patienten zugänglich sind.


ADMIRE und SAFIRE

Je niedriger die Dosis, desto schwieriger ist es, Bilder von ausreichender Qualität zu rekonstruieren. Das ist die Regel in der CT. Mit ADMIRE2, eine neue Generation der iterativen Rekonstruktion, haben Kliniker und Radiologen nun Zugang zu erhöhter Bildqualität mit einem natürlichen Bildeindruck und allen klinischen Applikationen bei einem Dosiswert, der alle Erwartungen übertrifft. ADMIRE erleichtert die Integration der iterativen Rekonstruktion in die tägliche Routine: Selbst von Scans mit sehr niedrigen Dosen lassen sich dicke Schichten mit einem natürlichen Bildeindruck mit hervorragendem Kontrast rekonstruieren. Die rekonstruierten Datensätze können ganz einfach im PACS oder auf Film gespeichert werden. Die Grundlage dafür bildet der bewährte SAFIRE3 Algorithmus für die iterative Rekonstruktion auf Rohdaten-Basis. Damit wurden neue Maßstäbe in Sachen Bildqualität, Dosisreduzierung und klinischem Arbeitsablauf gesetzt.


iMAR

Metallfüllungen und Implantate verursachen Artefakte, die oft zu einer diagnostisch nicht verwendbaren Bildqualität, zeitraubender Planung und potentiell falschen Therapieergebnissen führen. iMAR4 ist der effektivste Algorithmus in der CT-Industrie und dient der Entfernung von Metallartefakten für eine höhere diagnostische Bildqualität. Die minimale Einführung neuer Interpolationsartefakte und die Erhaltung eines natürlichen Bildeindrucks sowie die Randinformationen helfen Workflows zu modernisieren und das diagnostische Vertrauen zu verbessern. Mit iMAR bleibt auch bei Implantaten, Prothesen und Zahnfüllungen sowie bei Herzschrittmachern nichts mehr im Verborgenen.

Verwandte Produkte, Dienstleistungen und Ressourcen

1Optional

2In der klinischen Praxis kann durch die Verwendung von ADMIRE die Strahlendosis für den CT-Patienten verringert werden. Dies hängt von der klinischen Anwendung, der Größe des Patienten, der anatomischen Lokalisation und der üblichen klinischen Praxis ab. Zur Bestimmung der erforderlichen Dosis für das Erreichen der diagnostischen Bildqualität für die jeweilige klinische Anwendung sollten ein Radiologe und ein Physiker konsultiert werden.

3Durch den Einsatz von SAFIRE kann in der klinischen Praxis die Strahlendosis für den CT-Patienten reduziert werden. Dies hängt von der jeweiligen klinischen Anwendung, der Größe des Patienten, der anatomischen Lokalisation und der üblichen klinischen Praxis ab. Zur Bestimmung der erforderlichen Dosis für das Erreichen der diagnostischen Bildqualität für die jeweilige klinische Anwendung sollten ein Radiologe und ein Physiker konsultiert werden. Die folgende Testmethode wurde angewendet, um eine Reduzierung der Dosis um 54 bis 60 % zu bestimmen, wenn die SAFIRE-Rekonstruktionssoftware eingesetzt wird. Bildrauschen, CT-Werte, Homogenität, Niedrigkontrastauflösung und Hochkontrastauflösung wurden in einem Gammex 438-Phantom beurteilt. Niedrigdosisdaten, die mit SAFIRE rekonstruiert wurden, zeigten dieselbe Bildqualität wie Volldosisdaten, die auf diesem Test basierten. Daten liegen vor.

4Für diese Funktion steht die 510(k)-Zulassung noch aus. In den USA nicht im Handel erhältlich.
Wenn Metallteile im gescannten Objekt die zugrunde liegenden CT-Daten verfälschen, liefert iMAR Bilder mit einem geringeren Ausmaß an Metallartefakten als bei herkömmlichen Rekonstruktionsbildern. Das genaue Ausmaß der Metallartefaktreduzierung und der entsprechenden Verbesserung der Bildqualität ist abhängig von vielen Faktoren, unter anderem von der Zusammensetzung und Größe des Metallteils im Objekt, der Größe des Patienten, der anatomischen Region und der klinischen Praxis. Wir empfehlen, die iMAR-Rekonstruktion zusätzlich zur konventionellen Rekonstruktion durchzuführen.